Willkommen auf der offiziellen Website der Abtei der Prämonstratenser

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Abbaye des Prémontrés
BP 125
54705 Pont-à-Mousson
Frankreich
T. (33) 3 83 81 10 32
F. (33) 3 83 82 11 23




batimentshistoriques

Historisches Monument

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Die kleine RundTreppe
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Die Atlas Treppe
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Die quadratische Treppe
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Die Wärmestube
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Der Kapitelsaal
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Das Refectorium der Kanoniker
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Der Kloster
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Der Saal Thomas Mordillac
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Der Saal der Station
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Die große Sakristei
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Die Kirche
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RundTreppe

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Nur die Treppe scheint 1944 nicht zerstört worden zu sein. Sie schingt sich dahin mit ihren 80 Stufen bis zum zweiten Stockwerk in so klaren, regelmäßigen, feinen Linien, daß wenn man sich zum betrachten in die Mitte stellt, glauben könne, man wäre in einem Brunne ohne Boden.






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Selbst Pierrot mit seiner Feder am Ohr, der von seiner Anhöhe herab den ihn beobachtenden bemustert, als wäre die einfache Kunstschmiedearbeit bereit, alle seinen Launen zu folgen.

Atlas_Treppe

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Zweiter magischer Ort der Abtei : Man trifft hier auf Atlas, der aus übermenschlicher Kraft Grimaßen schneidet um seine Last zu tragen.

Es kommt der gedanke auf, als würde nichts zu ihrer Unterstützung beitragen. Nur ihre Stereotomie lehrt uns die Geheimniße seine Bauart zu erkennen : Ineinandergekeilte Stein, konvexe und konkave Stufen ...

Und schließlich als Krönung von allem, kunstgeschmiedete Teile aus den Werkstätten von Jean Lamour aus Nancy.




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In seinen barocken Kurven sehr gut restauriert, aus den Plattenbelag fallend, man stellt sie sich als Zeremonie, oder Prunktreppe mit ihren sehr niedrigen und sehr breiten Stufen vor.


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quadratische_Treppe

Dritter magischer Ort : Durch ihre reinen und eleganten Formen hinterlässt uns die Treppe ein Beispiel der klassischen Bauweise. Die rechte Linie ist bis zu den Kunstschmiedeteilen des Treppengeländers allgegenwärtig.

Nur, zumindest vielleicht, kündigt die Galerie des zweiten Stockwerks bereits den Barock von Nicolas Pierson an : Stuck und Kunstschmiede mit seinen geschlungenen Wasserblattmotiven.

Ihr Standort in der Nähe der Kirche hat aus ihr die Treppe zu den Mitternachtsgebeten um 24 Uhr gemacht.
Die_Wärmestube

Diese barocke Inspiration bezeugt die architektonische Beherrschung von Nicolas Pierson.


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Ein Gewölbe wie ein Korbhenkel, der die sichtbaren hervorspringenden unterstützt, die am unteren Teil mit grotesken Figuren verziert sind, der fein dekorierte Kamin mit seinem Phoenix, der aus seiner Asche aufersteht.

Das Trompe l’oeil ist allgegenwärtig : der Wechsel von Rauten aus Stein, Marmor und grauem Mörtel lässt die unendlich ineinandergreifenden Würfel zum Vorschein kommen.



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Genau so wie die Mittenrosette, die am Boden die Errinerung an den Stuck an der Decke hinterlässt, der damals so wunderschön gearbeitet war.
Detail in Hülle und Fülle : Akanthusblätter oder Lothringer Disteln, Lothinger Kreutz, eiförmige Verzierung, Rosetten, Muscheln, Lilienmotive ...

Den Ordensleuten gefiel es zweifellos “ Leute von draußen “ zu empfangen, Gäste aus fürsterlichen-, herzoglichen oder vielleicht sogar königlichen Familien.

Kapitelsaal

Der im Zentrum der Kloster gebaute Kapitelsaal ermögliche den Prozessionen, sich in einer sehr liturgischen Ordnung zur Kirche hinzubewegen : auf der rechten Seite für die Priester, die zum Chor gingen, auf der linken Seite für die Novizen und die Scholastiker, die zum Kirchenschiff gingen.

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Ein sehr häufig und täglich besuchter Saal, um hier ein Kapitel aus der Klosterregel zu lesen, aber auch zur Wahl des allgemeinen Abts, sowie zur Regelung der kanonischen und spirituellen Tage der Ordensleute, wobei die Laienbruder jedoch kein Stimmrecht hatten – daher kommt auch wohl der Ausdruck „ keine Sitz und Stimme haben „ .

Leider hat der Saal (der dekorierteste der Abtei bis 1944) hat Glanz und Reichtum verloren : kein Stuck, kein Pilaster wurde verschont.
Er ist völlig entstellt und lässt noch nicht einmal eine vage Erinnerung an die Kapelle zu, sowie zur Zeit des Seminars und als Krankenhaus ausgesehen hat.

Man vergisst fast die barocken Gewölbe, die unter dem Putz verschwunden sind...

Refectorium

Wenn man die wunderschöne gewölbe Tür durschreitet, mit ihrem halbkreisförmigen Giebeleck, das mit den Wappen von Nicolas Félix (Abt von 1717 bis 1754) verziert ist und Mgr Lavigerie (Bischof in Nancy von 1863 bis 1868), endeckt man eine der seltene Säle der Abtei, die ihnen Charakter aus dem XVIII. Jahrhundert beibehalten hat.


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Nur der Stuck an der Decke uns das Wandabendmahl konnten nicht restauriert werden.
Das Refektorium stellt eine besonderheit in ihrem Gewölbe dar : Gewölbe in Korbhenkelform, die sich auf Kragsteinen stützen, eine Technik, die von den Architekten verwendet wurde, um den gewölbeschub zu verringern.

Auf den verstärtken Deckenbalken und den fein verzierten Konsolen erscheinen ein paar Lothringer Waffen : Kreuz, Adler ohne Krallen und Schnabel, angelhnte Stangen, Jerusalem Kreuz, sowie die Monogramm von Maria und des Herzogs Leopold von Lothringen.

Der Boden zeugt immer noch von den Trompe l’oeil : jedes Medaillon ist die Projektion von der Decke.
Kloster

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Ein Raum, der auch heute noch Spiritualität vermittelt ist der Chor der Abtei, sämtliche Säle und Treppen laufen hier zusammen.

Aber man ist weit entfernt vom klösterlichen Viereck mit seinen vier Galerien und seinen liturgischen und kanonischen Funktionen. Hier bilden drei Galerien (seit 1912 verglast) ein von der Kirsche umschlossenes U. Die Galerie « Lectio divina » gibt es nicht : dies ist eine der Folgen des Konzils von Trient.



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Die Kloster verschwinden fast vollständig und werden zu einfachen Fluchen, die mit den oberen Etagen fluchten – wodurch sehr viele Licht einstrahlen kann.

Das ganze erscheint sehr ausgeglichen, obwohl sich eine Galerie bis zur Rand der Gärten erstreckt und die klösterlichen Gebaüde errichtet wurde, um in den oberen Stockwerken den Schlafsaal der Novizen und der Scholastiker unterzubringen.

Ein sehr symbolischer Ort, da sich am Abend die untergehende Sonne genau in ihrer eigenen Linie befindet und den Verspergottesdienst anzeigt (ca 18 Uhr).

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Schluß mit Flechtwerken, Kurven, Stuck..., wir befinden uns in den Mauern von Thomas Mordillac, viel nüchterner und sicher auch viel alter.

Zwei klassische Gewölbefelder - mit ihren feinen Graten – unterschütz von einer oder mehrerer Mittelsäulen.
Dieser Raum und vor allem die Folgenden kündigen bereits die Abteikirche an. Seine Dekoration und recht nüchterne dorische Säuleordnung, erinnert uns daran, daß er ein Rest der Abtei aus dem XVII. Jahrhundert ist.

Einige stellen sich hier einen Speisesaal für die Gäste vor und warum nicht auch ein Billardraum, so wie man ihn in vielen Prämonstratenserabteien im XVIII. Jahrhundert finden konnte ?

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stations

Die verstärken Deckenbalken und seitlichen Bögen sind mit Rosetten verziert und lassen teilweise sinnbildliche Motive hervortreten : den brennenden Chor von Sankt Augustin, den Löwen von Sankt Markus, dem Monogramm von Maria...

Jedes Gewölbe fällt auf eine ausgekehlte Saüle.

Der Verwendungszweck dieses Saales im XVIII. Jahrhundert lässt Fragen unbeantwortet : Haben die Ordensleute früher die Messe wie üblich in einer Station des Kreuzwegs vorbereitet oder verwendeten sie diese mindere Sakristei für Novizen uns Scholastiker ?

Studienraum für das kleine Seminar, er ist heute Salon-Bar uns Austellungsraum.
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Sakristei



“Lavabo inter innocentes manus meas”, “Ich wasche meine Hände, um sie rein zu machen”. Dies war der Psalm, den der die Messe lesende Priester aussprach, bevor er die Kirche betrat.

Die nur den Priestern zur Verfügung stehende große Sakristei war der Saal, in dem man die Messe vorbereitete. Das Steinmotiv - das Waschbecken – zeugt noch heute vom Punkt der religiösen Zeremonien, zu denen sich die Prämonstratenser haüfig bereiterklärten.






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Sie wird auch Schatzkammer gennant und beherbergte die Priestergewänder, die Kultgegenstände und das Weihwasser. Sie verfügte im XVIII. Jarhundert nur über die Türe, die zur viereckigen Treppe führte.
Ihre Bauweise und ihre Größe sind mit dem Saal der Kreuzwege identisch.
Kirche



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Ein bemerkenswerter Komplex im Sinne nach dem Konzil : die Prämonstratenser haben übrigens hiermit ganz klar ihre Position zum Konzil von Trient deutlich gemacht.

Sie haben eine Kirche mit nur wenig bemalten Fenstern errichteten lassen, die das Licht sehr starck einfallen lässt und zum Mittelschiff starck geöffnet ist. Damals war der Chor mit Gittern umschlossen.

Der Architekt Thomas Mordillac ist ohne Zweifel ein Vorreiter, ein Erneuerer der lothringer Architektur in den frühen Jahren des 18. Jahrhunderts. Die Kirche Sainte-Marie-Majeure wird von den Historikern als Prototyp betrachtet.

Sie ist die erste Hallenkirche vom klassischen Stil der Region : drei Schiffe derselben Höhe, mit Gratgewölben bedeckt und durch die sehr hohen verglasten Einschnitte beleuchtet.


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Thomas Mordillac hat sich vielleicht von Saint-Clément in Metz und anderen Kirchen aus der Region inspirieren lassen, jedoch bleibt er der erste, der einen völlig klassischen und ausgeglichenen Komplex geschaffen hat. Der Barockchor ist vom Architekten Nicolas Pierson.

Die Kirche hat in starkem Masse zur Kunstgeschichte der Region beigetragen und war Vorbild für zahlreiche Gebaüde.

Eine kulturelle Zeremonie am 1. Oktober 1979 machte der Konsecration ein Ende.
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© 2008 Abbaye des Prémontrés
Crédits photos : V. Utzschneider - E. Rousselin - Abbaye des Prémontrés
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